Leserbriefe


Am Ende

Von Marc Bädorf

Das Magazin N°5 – 2. Februar 2019

Ich lese, d. h. ich verschlinge die Texte Ihres Magazins, Sie schreiben  immer über Superthemen. Nun lese ich den Bericht über die armen Rennpferde, welche für das härteste und brutalste Rennen, die Velkà, trainiert werden, und wo auch  viele Rennpferde ihr Leben lassen.
Ein Schockbericht, wo Tierschützer besser nicht auftauchen.
Ich hab mich  schon lange gewundert und mich gefragt, was passiert mit den Pferden, die nicht mehr für die Rennen zu gebrauchen  sind, sie landen also alle im Schlachthaus, und das, obwohl sie den Besitzern und den Wettenden viel Geld eingebracht haben.

Was für ein Leben, da wär es mir doch einiges lieber, in der Camargue wild herumzuspringen oder als Arbeitsgaul mein Leben zu fristen.

Wir verneigen uns nicht vor der tschechischen Trainerlegende Josef Vana, sondern vor dem vielen Geld, dass diese armen übertrainierten Reitpferde generieren! Es geht doch einfach immer nur um eins; Geld, Geld; dass die Tiere dabei kaputtgehen, das ist doch zweitrangig!

Ich bin gegen jegliche Züchtigung, sei es von Tieren oder auch von Menschen. Lassen wir diese schönen Tiere einfach leben, und geben wir ihnen, was sie brauchen, ohne daraus Millionen zu schlagen!
Das ist mein absolut bescheidener Wunsch: ihnen  zurückzugeben, was wir von ihnen so brutal genommen haben.
FG Susanna Geser