Leserbriefe


Choice-Feminismus

Eine Kolumne von Nina Kunz

Das Magazin N°4 – 26. Januar 2019

Sehr geehrte Frau Kunz

Wie ich Ihrem Artikel entnehmen kann, sind Sie eine Expertin für Frauenfragen. Ich habe da nämlich eine solche. Sie schreiben: Eine Frau, die ihr Geld als Sexobjekt verdient, kann keine Feministin sein. Oder höchstens eine Choice-Feministin.

Nun meine Frage: Kann eine Frau, die ihren BH nackt und öffentlichkeitswirksam verbrennt und so für die Gleichstellung kämpft, zugleich eine glaubwürdige Feministin sein? So wie z.B. Frau Funiciello, oberste Feministin und in der Geschäftsleitung der SP? Sie stützt sich mit ihrem Verhalten auf die sexistischen Werte des Patriarchats.

Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen,

Adrian Huber