Leserbriefe


Eine irreführende Alternative

Ein Kommentar von Jakob Tanner

Das Magazin N°45 – 9. November 2019

Das Leben ist eine sich fortbewegende und weiterentwickelnde Angelegenheit. Wie zu allem gibt es auch hier Alternativen, gute, weniger gute und schlechte. Wir können wählen!

Politisch gesehen haben wir Schweizer zudem das einmalige System des Abstimmens! Das ist die klare Bezeugung für oder gegen eine Sache. Wie Herr Tanner richtig ausführt, haben sich Politik und Wirtschaft auch weiterentwickelt. Allerdings irrt er, wenn er sagt, «diese Entscheidungssituation zwingt die Demokratie zur Transnationalisierung». Wir haben immer die Wahl. Es ist die Globalisierung, die das Weltbild der total unabhängigen Staaten verändert hat. Aus der Welt ist sozusagen ein Dorf geworden.

Um eine erfolgreiche und menschenwürdige Zukunft zu haben, sollten wir natürlich zusammenarbeiten. Dieses Konzept hat sich längerfristig immer besser bewährt als der Alleingang, das stimmt. Der schleichende Prozess einer Machtübernahme im Hintergrund von Wirtschaft und Politik fand und findet immer noch überall und immer statt. Das liegt in der Natur des Menschen. Als Gesellschaft müssen wir das Problem erkennen, uns zusammen auf Abhilfen einigen und an allen Fronten kämpfen. Nur so haben wir eine Chance gegen Kartelle, Grosskonzerne und «Möchtegern- Diktatoren»! Dazu müssten wir auch das «liebe Geld» wieder als das ansehen und benutzen, als was es ursprünglich gedacht war, nämlich als ein Hilfsmittel für den Handel. Es hat den direkten Tausch von Gütern komplett verändert und vereinfacht. Leider mutierte «es» heimlich zum goldenen Kalb, das wir unbedingt schlachten sollten! Dann wären wir wenigstens auf einem besseren Weg ….. !

Mark Gasche, 3422 Kirchberg  BE