Leserbriefe


„Hat der Mond auch mal eine schlechte Phase, Professor Moore?“

Von Mikael Krogerus

Das Magazin N°18 – 4. Mai 2019

Sehr geehrter Herr Professor Moore

Ihre Aussagen  über Asteroiden im „Magazin“ haben mich fasziniert. Mit grosser Begeisterung habe ich auch Ihre populärwissenschaftlichen Bücher „Elephanten im All und „Da draussen –Leben auf unserem Planeten und anderswo gelesen.

Es gibt Naturereignisse, denen der Mensch wohl nichts entgegenzusetzen hat als die Bereitschaft, die Unvermeidlicheiten des Schicksals zu akzeptieren. Das älteste Schmerzmittel gegen die Zukunftsangst ist wohl immer noch der Humor.

Hier die letzte Strophe des alten deutschen Vagabundenliedes:

 

Kommt ein Stern mit einem Schwanz

Will die Welt zertrümmern,

Leiert euren Rosenkranz ,

Mich soll’s wenig kümmern.

Wird dem Weltenbrand zum Raub

Berg und Wald und Heide,

Wird das Wirtshaus auch zu Staub,

Schwarzes Brett und Kreide.   

Ja immer lustig Blut und heiterer Sinn

ja futsch ist futsch und hin ist hin.                                                                                                                                                                                                            

 

Ein weiteres weltbewegendes  Thema ist die Klimadebatte. Stephen Hawking schreibt dazu in seinem letzen Buch  „Kurze Antworten auf grosse Fragen“:

 Letzte Frage: Von welcher – kleinen oder grossen – Idee, welche die Welt verändern kann, wünschen Sie, dass die Menschheit sie umsetzt?

Hawking: Das ist einfach zu beantworten. Ich wünsche mir die Weiterentwicklung der Fusionsenergie, die uns ein unbegrenztes Quantum an sauberer Energie liefern würde. Kernfusion würde zu einer  praktischen Energiequelle, welche ohne Umweltverschmutzung oder globale Erwärmung uns mit einem unerschöpflichen Vorrat an Energie versorgen würde.

Sehr geehrter Herr Professor Moore, es würde sicher viele „Magazin“-Leser interessieren, welchen Stand die Wissenschaft inzwischen diesbezüglich erreicht hat. Und wann ungefähr erwarten Sie als Astrophysiker den Durchbruch.

Im Voraus herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüssen

Hans Galliker, 8752 Näfels