Leserbriefe


Tun Sie was!

Von Mathias Plüss

Das Magazin N°13 – 30. März 2019

Sehr geehrte Redaktion, sehr geehrter Mathias Plüss,

ganz herzlichen Dank für die wertvolle Faktenzusammentragung, wie wir uns verhalten sollten. Das fehlende ideologische Hintergrundrauschen ist eine Wohltat. Diesbezüglich kann ich mich noch gut erinnern, wie vor der Ecopop-Abstimmung 2014,  Daniel Binswanger  „Lifestyle-Faschismus“ und „Birkenstock-Rassisten“, Balthasar Glättli  „unheimlichen Ökologen“ absonderten. Dieser übelste, völlig verlogene,  geifernd-ideologische Alarmismus hat über 670‘000 nachdenkende und weitblickende Menschen in der Schweiz nicht davon abgehalten, für die sehr legitimen Anliegen der Ecopop zu stimmen.

Nach fast fünf Jahren nun, in denen die Weltbevölkerung unter Mitverschuldung vom Tagi  mangels Förderung der freiwilligen Familienplanung um weitere 400 Millionen Menschen zugenommen hat, dürfen wir endlich und erstmals im „Tagi Magi“ lesen, dass „Kinder“ völlig zu Recht eben doch eine 5-Stern-Rolle spielen. Herr Plüss nennt dieses Tabuthema sogar „unheimlich (siehe oben!!) wichtig“ und hat damit natürlich umfassend recht. Herzig, wie er das entschuldigend als „hochprivate Frage“ hinstellt. Mutig weist er auch indirekt darauf hin, dass ein Kind schlicht und einfach eben auch 60 bis 80 Jahre Umweltbelastung bedeutet.

Die „unheimlichen Ökologen“ haben den 74 übrigen Massnahmen von Herrn Plüss  n i e, aber auch wirklich gar nie  die wichtige Bedeutung abgesprochen. Sie wollten und wollen lediglich, dass das TabuThema Nachwuchs/Vermehrung im überlebensnotwendigen ganzheitlichen und nachhaltigen Sinne völlig selbstverständlich und ohne Rücksicht auf ideologische oder religiöse Verirrungen  miteinbezogen wird. Und da zum Beispiel das CO2 vor den Grenzen nicht haltmacht, sei ohne geifernde und scheinheilige Empörung auch ein Blick über die Schweizergrenze hinaus erlaubt.

Ich wünsche mir, dass der Artikel von Mathias Plüss endlich einen Dammbruch Richtung menschliche Vernunft und gesundem Menschenverstand bringt.

Mit freundlichen Grüssen

Dr.med. Peter Meyer, Uitikon-Waldegg