Leserbriefe


Was macht uns Menschen einzigartig? (III)

Eine Kolumne von Ben Moore

Das Magazin N°19 – 9. Mai 2020

Im dritten Teil dieser Suche nach der Antwort kommt Herr Moore zum Schluss, dass es nicht keine, aber auch nicht nur eine Antwort geben kann, sondern einige , ja eigentlich sehr viele. Dazu kommt noch das enorme Zeitfenster von über 100’000 Jahren, in denen unsere Vorfahren sich stets weiterentwickelten. Das passierte auf mehreren Ebenen und durch verschiedenste Einflüsse. Wir alle (und nicht nur die Frauen) sind sehr kompliziert gebaut, und dann wäre da noch unser Hirn (wenn vorhanden). Dort haben Forscher enorm viel herausgefunden und definiert. Trotzdem wird sie die ca. blumenkohlgrosse Hirnmasse noch sehr lange beschäftigen. Woher kommen zum Beispiel die fast gegensätzlichen Theorien, Meinungen und Empfindungen der Menschen.

Wir wissen, dass das Getue und Gehabe von Genen und Erlebnissen abhängt. Schwierig wird es, wenn es um Geistiges und Geistliches geht. Hier gehen die Meinungen sehr weit auseinander.

Was den Tod anbelangt, muss ich Herrn Moore allerdings widersprechen. Auch Tiere, speziell Elefanten, wissen sogar mehr als wir über den Tod, angefangen mit dem Zeitpunkt. Man kann das auch bei Katzen beobachten. Sie akzeptieren das Unvermeidbare und richten sich ein. Der Mensch wehrt sich normalerweise bis zuletzt.

Am Schluss sind wir uns wieder einig, dass wir aus unserem Leben das Beste machen sollten, gerade weil wir nichts über das Nachher wissen. Das Beste heisst aber hier nicht nur für sich selber, sondern auch für alle Menschen, denen wir in unserem Leben auf diesem Planeten begegnen dürfen!

Mark Gasche, 3422 Kirchberg