Leserbriefe


Was tun?

Von Mathias Plüss

Das Magazin N°24 – 15. Juni 2019

Guten Tag

Sie geben aktuell Mathias Plüss viel Raum, um über die Klimaveränderung zu berichten bzw. was wir als Individuen unternehmen können, um den Vorgang wenigstens abzuschwächen oder zu verlangsamen. Vor nicht langer Zeit, in „Magazin“ N° 24,  hiess es in einem Artikel, dass es keine guten Autos gibt, egal ob sie mit Batterien, Diesel oder Benzin gespiesen werden, und dass der Unterschied in der Bilanz erstaunlich klein ist. Wenn schon, dann muss man die kleinstmögliche Motorisierung wählen.

In der letzten Ausgabe kommt dann ein gesponserter Artikel von Tamedia und «Energy Challenge» mit der Aussage, dass die Schweiz ein Entwicklungsland ist in Sachen Elektromobilität (das mag stimmen) und man das so schnell wie nur möglich ändern soll. Ohne kritische Auseinandersetzung und ohne Begründung. (z. B. bessere Luftqualität in den Städten, aber hier wird ja von ganzen Ländern gesprochen). Das ist gemäss o.g. Feststellung doch sinnfrei, kurzfristig vermutlich sogar schädlich, wenn bereits produzierte Autos nicht ausgenutzt werden.

Sponsoring hin oder her – schmerzt es euch nicht, solche widersprüchlichen Artikel zu veröffentlichen und damit die Leser zu verunsichern?

Martin Pfister, 6003 Luzern