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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Der Sturm

Von Aymo Brunetti

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Besten Dank an Herrn Professor Aymo Brunetti  für den ganz ausgezeichneten Artikel „Der Sturm“ im Tagi-Magazin, und alles ohne Fremdwörter, ohne Englisch! Habe ihn aufmerksam gelesen, verstanden und „auch“ begriffen. Es freut mich, dass man doch noch Zusammenhänge verständlich beschreiben kann für Nichtakademiker. Danke! Es grüsst    weiter

Helena Lüscher

Liebe Christa Rigozzi

Eine Kolumne von Max Küng

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Nein, ich bin kein Fan von Christa Rigozzi. Aber der Artikel von Max Küng ist überaus peinlich. Fällt ihm wirklich nichts Besseres ein? Warum hackt er nicht auf Roger National herum und nimmt dessen zahllose Werbeverträge ins Visier? Diese Produkte benötigt er sicher auch nicht, wobei allerdings ein Kleinkredit von Cembra für den Kauf nicht reichen dürfte. Sieht er den Roger mit Rolex nicht häufiger als Rigozzi  im “Magazin”? Warum motzt er da nicht? Aber auf Rigozzi herumzuhacken ist vermutlich einfacher, sicherer und zeugt von einer recht billigen Geisteshaltung. Der Herr hat meinen Respekt verloren.    weiter

Gisela Frech

Liebe Christa Rigozzi

Eine Kolumne von Max Küng

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Lieber Herr Max Küng Ihre Kolumne finde ich fabelhaft, und sie bereitet mir jeden Samstag viel Freude und Lachen auf den Stockzähnen. Gerade die letzte über Christa Rigozzi war einfach toll. Danke herzlich für Ihre Beiträge, die ich hoffentlich noch lange geniessen darf und immer freudig erwarte. Mit aufmunternden Grüssen    weiter

Rosmarie Burri

Markt oder Staat

Von srsly

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Verehrter Herr Binswanger Sie reihen sich ein in die Anzahl verantwortungsbewusster Journalisten, die den inzwischen verantwortungslosen Kapitalismus mit allem, was dazugehört, immer wieder thematisieren. Alles umsonst: Der um sich greifende Wohlstand und die wachsende Armut grösster Bevölkerungskreise führen zwangsweise in die Katastrophe, heisst Krieg oder Revolution. Ob Sie (1969) oder ich (1939) das erleben werden, ist offen. Bis dahin stehen wir staunend vor der Tatsache, dass Geld und Elend sich vermehren, die Solidarität nur noch vereinzelt von einigen wenigen Optimisten geübt wird … und, wenn es zu spät ist, die Menschen fragen, wie es überhaupt zum Niedergang und dann auch…    weiter

Manfred Gerber

„Die Frage, ob jemand Schuld hat oder nicht, ist sinnlos“

Von Das Magazin

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Der Hirnforscher Prof. Eagleman äussert sich u.a. über das Bewusstsein und den freien Willen, dabei übersieht er – wie viele seiner Kollegen – die Bedeutung von Sprache und sozialer Interaktion. Das Gehirn ist für ihn ein Netzwerk, das „unvorstellbar komplex ist, aber es ist ein Netzwerk, also mechanisch (Anm.: wieso mechanisch?) – und um einen davon freien Willen zu haben, müsste es etwas Übergeordnetes geben. „Warum sollte der freie Wille von diesem Netzwerk (Gehirn) unabhängig sein? Das ist ein Missverständnis! Die Neurobiologen H. Maturana/F. Varela schreiben: „Selbstbewusstsein, Bewusstsein, Geist, das sind Phänomene, die in der Sprache stattfinden. Deshalb finden sie…    weiter

Samuel Tröhler, Bern

Essen auf Rädern

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Dass bei den herrschenden Billigflugpreisen mit einer entsprechenden Verpflegung gerechnet werden muss, ist eigentlich klar. Was die Bahn betrifft: Herr Seiler ist offenbar – ausser im Speisewagen – seit seiner Kindheit nicht mehr mit der Bahn gefahren. Das „lieb gewonnene kulinarische Grundgeräusch der Minibar“ führt nämlich schon seit Jahren eine Kolben-Kaffeemaschine mit ausgezeichnetem frischem Lavazza-Kaffee, und die kleinen Panettoni sind weder fettig noch mit klebrigen Früchten gefüllt, sondern – wie ein echter Panettone – mit Rosinen.   Zu dem aus dem hohlen Bauch geschriebenen Text über die Minibar bedarf es einer Richtigstellung beziehungsweise einer Entschuldigung. Mit freundlichen Grüssen,    weiter

Regula Pfander

Jock Zonfrillo und das Geheimnis der Känguru-Sauce und Brief ans Personal von Christian Seiler

Von Christian Seiler

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Lieber Christian Seiler Vielen Dank für die kulinarisch sehr reizvolle Reportage über die Küche der Aborigines. Über Ihren Brief ans Personal weiter hinten im gleichen Heft hab ich mich etwas gewundert. Anscheinend bewegen Sie sich ausschliesslich in der Welt der exklusiven Feinschmecker_innen, dann müssen Sie sich über die Gepflogenheiten aber auch nicht wundern. Mein persönliches Gastronomie-Büchlein enthält etwas über 40 Restaurants, ich gehe durchschnittlich viermal die Woche auswärts essen und keinem einzigen Personal könnte ich Ihren Brief vorlegen. Wenn Sie also Restaurants suchen, die nicht trendversessen sind, und Sie keinen Vortrag über die Essensauswahl wünschen, empfehle ich Ihnen, einfach mal…    weiter

Sarah Jagfeld, 1170 Wien

Die Sklaven der Familie Escher

Von Res Strehle

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Ich bin etwas verspätet, möchte aber nicht versäumen, dem Autor Res Strehle zu gratulieren zu seinem Escher-Aufsatz im „Magazin“. Er hat mir sehr gefallen. Nicht die Sklavenhalter-Frage direkt hielt mein Leser-Interesse wach, sondern Ihre Differenzierung dabei. Damit fächeln Sie dem Leser immer wieder freie Urteilsluft zu. Wobei seine Differenziertheit nicht Differentitis ist, die wäre zu kopflastig und in einem “Magazin”-Aufsatz wohl fehl am Platz. Sondern in ein, zwei Strichen (Sätzen) geht Strehle auf den „Gegner“ zu und dann wieder weiter. Man kann dann immer noch, wie bei dem auf der früheren Plantage errichteten Gefängnis, en passant die Augenbrauen hochziehen, Herren…    weiter

Andreas Blocher

Die Sklaven der Familie Escher

Von Res Strehle

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Endlich und prominent ein längst überfälliger Artikel. Mit Sicherheit nicht die einzige „Familie“, die von den Sklaven profitiert hat. Mit einer Gedenktafel  im Belvoir-Gut ist es leider nicht getan.Die CS oder der Kanton Zürich,also die Nutzniesser, müssen mehr tun. Eine Stiftung, welche nach den Opferfamilien recherchiert. Auch das ist möglich,es gibt viele Dokumente, die das Grauen belegen – gerade in Kuba müsste das möglich sein. Eine Ausbildungsstätte oder ein Hilfswerk für Nachkommen der Sklaven auf Kuba müsste eingerichtet werden. Das geschehene Unrecht sowie der enorme wirtschaftliche Vorsprung, den die Sklaverei uns Europäern/Schweizern gebracht hat, können nicht mehr rückgängig gemacht werden,…    weiter

Félix Huwiler, 8143 Stallikon

Die Sklaven der Familie Escher

Von Res Strehle

Aktualisiert am 22. September 2017, 4:28 Uhr

Herr Strehle schreibt in seinem Artikel, dass die Modernisierung in der Schweiz im 19. Jh. durch  das Blut von Sklaven mitfinanziert wäre, würden sich die Gerüchte bewahrheiten. Dieses „wäre“ muss ein „ist“ sein, denn es ist erwiesen, dass viele Schweizer Händler im Sklaven- und Warenhandel involviert waren. Kurzes googeln erbringt folgende Resultate: https://www.srf.ch/sendungen/doppelpunkt/sklavenhandel-unter-schweizer-flaggen https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20033014 http://www.bilanz.ch/unternehmen/schweizer-sklavenhandel-die-schweizer-sklavenhaendler Daher ist es falsch, im Konjunktiv darüber zu schreiben, da es geschichtswissenschaftlich erwiesen ist. Und auch der Schatten vom nächsten Satz, der auf die Schweiz fiele, fällt somit auf die Schweiz. Freundliche Grüsse    weiter

Adrian Schalch, 5200 Brugg