Schreiben Sie uns.

Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Der verlorene Kampf des Mannhaften

Von Roger de Weck

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Ein von Klarsicht geprägter Text über das Verhältnis zwischen Geschlecht und Politik, wobei ich beim Lesen desselben stets dachte: Endlich! Endlich traut sich einer, diese Tatsachen zu beleuchten und zu benennen sowie mit Zahlen zu untermauern. Wahrscheinlich ist zudem hilfreich, dass er dies auf so nüchterne, sachliche Art und Weise tut. Und als Mann kann man(n) ihm keine Parteilichkeit vorwerfen. So vermag der Text bzw. das Buch vielleicht ein Umdenken anzuregen bei Frauen und Männern. Mit freundlichen Grüssen Zita Riedo, Olten    weiter


Die Schweiz der anderen

Von Tuğba Ayaz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Sehr geehrte Frau Tugba   Grosses Kompliment und danke zu dem ausführlichen Artikel über die Jugendlichen.  Der Artikel gibt die Einsamkeit, Zerrissenheit und das Suchen der Jugendlichen sehr gut wieder.  Diese Gefühle und die Angst, darüber zu reden, kenne ich auch von anderen Jugendlichen, mit und ohne Migrationshintergrund. Mit Ihrem Artikel haben Sie den Jugendlichen eine Stimme gegeben.  Ich glaube, heute wird es für die Jugendlichen immer schwieriger, ihre Rolle in der Erwachsenenwelt zu finden. Immer mehr wird ihr „Land“ von der Erwachsenenwelt und dem Kommerz besetzt.  Ihnen weiterhin alles Gute und viele gute Ideen beim Schreiben.  Mit besten Grüssen…    weiter


Weltschmerz

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Liebe Frau Kunz Ich lese all Ihre Beiträge mit grossenm Interesse! Ich finde Ihre Ausführungen so klug, scharfsinnig und anregend! Vielen Dank. (Und staune, wie eine so junge Frau schon über so viel Lebensweisheit verfügt… :)) Freundliche Grüsse Elsa Betschon    weiter


Weltschmerz

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Weltschmerz, Fussballfieber oder Umweltschutz sind Begriffe, die die Menschheit bewegen. Jeder für sich, aber doch die grossen Massen fesselnd. Für alle drei gibt es aber auch grössere und kleinere Minderheiten, die sich nicht betroffen fühlen, ja, es lässt sie kalt. Am allerwenigsten betrifft es die wenigen Könige der neuen elektronisch verschmutzten Welt. Das Schmerzvollste an der ganzen Menschheitsgeschichte von heute ist die weit verbreitete Ignoranz der Bevölkerung, es zu erkennen. Das wäre nämlich die Voraussetzung, um den rechten Weg einschlagen zu können. Die unsichtbaren Profiteure können schalten und walten, wie sie wollen. Sie sind die «Untouchables» des 21. Jahrhunderts. Und…    weiter


Weltschmerz

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Liebe Frau Kunz, als 71-jähriger Arzt kann ich Ihre negative Weltsicht gut verstehen. Ihre mehrfach geäusserte Ansicht, man könne ja nichts dagegen tun (Hoffnung abhandengekommen, düster, stets wachsendes Unbehagen, das schlimmste aber ist die Ohnmacht…), teile ich aber in keiner Weise. Gerne möchte ich Ihnen kurz ausführen, warum. Unbewusst haben Sie das Hauptproblem schon genannt: „Das Unbehagen wächst und wächst, es wird aber nie richtig sichtbar.“ Ja, die Weltbevölkerung wächst und wächst und ist „nur“ über die Tausende von Symptomen sichtbar. Das in unserer Zeit oberstheilige „Wachstum“ haben wir so verinnerlicht, dass wir den Urgrund aller daraus wachsenden Probleme nicht…    weiter


An einen Freund

Ein E-Mail-Austausch von Finn Canonica

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Das Gespräch zwischen Finn Canonica und Jürg Berthold befasst sich mich einer interessanten Frage: „Wie soll man mit der Verunsicherung leben?“ und schliesst mit einer Buchempfehlung und dem Satz «Um das Öffnen der Augen, darum geht es doch». Dieser Satz ist in einer doppelten Bedeutung wichtig. Es geht einmal um die eigenen Augen, aber auch um die Augen der anderen. Letzteres ist heikel, aber notwendig. Ausgangspunkt könnte die Vorstellung sein, dass wir nur Gast sind auf dieser schönen Erde und uns so verhalten sollen wie verantwortungsvolle Gäste, die nichts kaputt machen (womit man beim ökologischen Imperativ wären). Aber das reicht…    weiter


Die Schweiz der anderen

Von Tuğba Ayaz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Dieser Beitrag ist der beste Beweis, dass wir in Sachen Integration in den letzten Jahren ziemlich versagt haben. Natürlich ist es nicht einfach, denn viele von diesen Anderen kommen aus einer «ganz anderen Welt». Die Leserbriefe äussern verschiedene Meinungen, bleiben aber einseitig und/oder oberflächlich. Es gilt auch hier, die Geschichte zu studieren, mit anderen Anderen zu vergleichen und vor allem die jetzige Situation nüchtern zu analysieren. Erstens ist die Schweiz schon sehr lange ein «Einwanderungsland» und seit der Industrialisierung anfangs des 20. Jahrhunderts notwendigerweise. Der weitaus grösste Teil der Immigranten kam und kommt aus den Nachbarländern. Gleiche Religionen und Indogermanische…    weiter


Die Schweiz der anderen

Von Tuğba Ayaz

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Liebe Frau Ayaz Vielen Dank für Ihren Artikel. Als Lehrerin unterrichtete ich in Schulen mit verschiedener sozialer Durchmischung. In Schulen mit hohem AusländerInnenanteil hatte ich den naiven Eindruck, dass „wir es doch alle sehr nett haben zusammen“ und dass es tatsächlich ein Miteinander sei. Mir wurde erst später bewusst, dass dies ein trügerischer Eindruck ist. Aufgrund verschiedener Erfahrungen musste ich zur Kenntnis nehmen, dass sich die Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer Herkunft in unterschiedlichen Welten bewegen. Allerdings ist dies auch schichtspezifisch, denn auch unter Schweizer und Schweizerinnen mischen sich die Schichten wenig. Mein Sohn ist  vor allem mit Ausländern zusammen.…    weiter


Mutter sein – und noch vieles mehr

Von Anuschka Roshani

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

Liebe Frau Roshani Mit Ihrem Artikel  haben Sie mir aus dem Herzen gesprochen, auch wenn meine Töchter Jg. 74 und 76 sind… Damals wagte man ja nicht, sich zu beklagen… obwohl das Anteilnehmen gerade in der Anfangszeit so wichtig wäre. 1974 nach der Geburt von B. kam die Nichte meines Mannes, um mir etwas zu helfen. Sie wickelte das Baby perfekt, dagegen passten meine Windelpakete (noch keine Pampers) selten, verrutschten, und ich kam mir so unbeholfen vor. Einmal ging ich heulend zur Vermieterin, die oben an mir wohnte und deren Kinder schon grösser waren. Da bekam ich zum ersten Mal…    weiter


Gnocchi in unter dreissig Minuten

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 2. April 2020, 12:59 Uhr

danke für das tolle rezept, bestellt von splügen ricotta (eine sennerei, die jetzt froh ist, wenn man bestellt, wir jaourti, käse und so). die dinge werden geliefert, sitze im atelier und warte ab, da sind experimente willkommen. ich habe noch nie gnocchi gemacht, das rezept ist genial. bin gespannt auf den nächsten vorschlag blibet alli gsund und danke dafür ursula bohren magoni    weiter