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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Editorial „Magazin“ N° 25

Von Finn Canonica

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

„es arbeiteten praktisch nur die Männer“. Und der Rest waren Luxusweibchen? Historische Ignoranz oder männliche Überheblichkeit eines Chefredaktors ? Gruss Annemarie Zimmermann    weiter


Editorial „Magazin“ N° 25

Von Finn Canonica

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Sehr geehrter Finn Canonica Ich habe eben in Ihrem Editorial den ganz erstaunlichen Nebensatz gelesen, Frauen hätten früher praktisch nicht gearbeitet. Diese Aussage ist hanebüchener Unsinn und an sich empörend, aus Ihrer Feder unverständlich. Ich denke kaum, dass ich Sie an Generationen von Bäuerinnen erinnern muss, für die diese Feststellung selbstverständlich nicht zutrifft, an die Fabrikarbeiterinnen, die oft von Kindheit an seit Anfang der Industrialisierung zu schlechterem Lohn in den Fabriken standen, an die Frauen aus dem Bürgertum, die ohne Lohn und Anerkennung den Haushalt schmissen und die Kinder erzogen. Hoffentlich handelt es sich bei diesem Nebensatz um einen Druckfehler!…    weiter


So sind wir nicht, aber anders sind wir schon

Von Christian Seiler

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Kolumnist Christian Seiler attestiert «Österreich ist ein Land mit einem unterentwickelten politischen Hygienebegriff». Nun, ich bin auch Österreicher, in Bayern geboren, mit Vorfahren aus Bosnien (Geburtsland meiner Mutter), Baden (Mutters Vater ist in Freiburg geboren), Belgien (Heimat eines Vorfahren, der vor Herzog Alba auf die Nordseeinsel Fehmarn flüchtete), Böhmen und Bern (um nur die Namen mit B zu nennen). Die Vorfahren meines Vaters waren alles Bergbauern im Salzburger Land, der „Hof“ meines anderen Grossvaters konnte knapp zwei Kühe ernähren. Klar, dass die Herkunft auch irgendwie das Weltbild formt. Vielleicht finde ich deshalb, dass man den ausbleibenden Misserfolg der FPÖ auch…    weiter


5G: die ganze Wahrheit

Eine Kolumne von Ben Moore

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Guten Tag, Herr Finn Canonica und Herr Bruno Ziauddin Guten Tag Ben Moore Was hat wohl Ben Moore für Recherchen gemacht, dass er im letzten „Das Magazin“ zu behaupten wagt:  Nach gründlicher Recherche konnte ich keine Beweise für Probleme im Zusammenhang mit Mobilfunkstrahlen finden… Es ist ein Hohn, eine Beleidigung für all die Menschen, Tiere, Pflanzen, die ganze Natur, welche an den Folgen der Verstrahlung leiden, eine Beleidigung der gemachten Untersuchungen und Belege durch wissenschaftliche Studien. Es ist eine freche Verleumdung, und das unter dem Titel 5G: die ganze Wahrheit. Dass dieser Artikel in „Das Magazin“ erscheinen durfte, lässt meine…    weiter


Gerade Linke

Von Christof Gertsch

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Sehr geehrter Herr Gertsch Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Das Magazin Nr. 25 ist zu einem Grossteil Frau Tamara F. gewidmet. Es fehlt noch die finale Krönung mit einem Heiligenschein. Haben Sie die Parolen von T.F. im Hinblick auf den Frauenstreik gelesen? Auch hier diente Tamedia als Werbeplattform. Solange nicht alle Frauen eine Gebärmutter hätten, werde sie streiken. Was soll dieser Unfug? Streiken, wie, was würde sie am Streiktag nicht machen? Im Text geben Sie an, dass sie einen Pin trägt: „I make boys gay“. Das dürfte sogar eine ehrliche Aussage sein. Und als Mann verstehe ich diese…    weiter


Die Zauberformel der Zukunft

Ein Kommentar von Philipp Loser

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Lieber Herr Loser Achten Sie darauf, dass auch Journalisten dann und wann in Bezug auf ihre Grundweltanschauung und ihr Sendungsbewusstsein eine Generalüberholung brauchen! Ihr Termin rückt näher, wie ich als treuer, aber nicht sehr beeindruckter Leser feststelle.  kfs    weiter


Leserbrief zu „Bilateraler Realitätsverlust“ und Antwort des Autors Jakob Tanner

Ein Kommentar von Jakob Tanner

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Herr Tanner ist mit sich nicht gleich konsequent, wie er das von der Schweiz erwartet.  Jetzt muss man natürlich wissen, dass Herr Tanner Professor der Geschichte ist. Er schreibt meistens auch sehr genau und gut recherchiert darüber. Beim Thema Schweiz – EU ist der geschichtliche Hergang aber eher nebensächlich, denn die EU steckt noch in den Kinderschuhen. Hier geht es um wirtschaftliche und politische Überlegungen und Schlüsse! Erstens sind Bilaterale immer noch solche, auch wenn die EU mittlerweile fast 30 Mitglieder zählt. Die Schweiz hier und die EU da. Wo sind da 3, 4, 5 oder mehr Vertragspartner ( im…    weiter


Abtreibungen

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Hier ein ergänzender Hinweis zur Kolumne von Nina Kunz. Ja, es ist gut, dass die Fristenlösung und die Kostenübernahme des Schwangerschaftsabbruchs durch die Krankenkassen existiert. Nur: Seit die pränatale Diagnostik mit ihrem breiten Angebot an vorgeburtlichen Tests Einzug in die allgemeine Schwangerschaftsvorsorge genommen hat, müssen wir die Thematik etwas differenzierter betrachten. Denn: Ein Schwangerschaftsabbruch aufgrund einer pränatalen Diagnostik ist ein Abbruch einer ursprünglich erwünschten, manchmal lang ersehnten Schwangerschaft. Bis eine aussagekräftige Diagnose vorliegt, ist die Schwangerschaft weit fortgeschritten (fünfter Schwangerschaftsmonat), das bedeutet, dass die Frau das Kind gebären muss. Der Schwangerschaftsabbruch wird durch ein wehenauslösendes Medikament  in Gang gesetzt, kann…    weiter


Abtreibungen

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Sehr geehrte Frau Kunz Im Prinzip bin ich mit Ihnen einig: Eine Frau sollte das Recht haben, frei über ihren Körper zu entscheiden. Ich bin ebenfalls einverstanden  damit, dass Frauen  mit ihrem Entschluss (für oder gegen Abtreibung) verantwortlich umgehen. Was mich irritiert an der Diskussion, ist die  Tatsache, dass zwar die Frauen ihre Freiheiten haben, das Ungeborene sie jedoch nicht hat. Wirklich: Das Thema Abtreibung konfrontiert uns mit einigen der schwierigsten Fragen überhaupt! Ich masse mir nicht an zu wissen, was richtig oder falsch ist,  aber ich hoffe doch, dass die Rechte  der Schwächsten in dieser Frage auch zur Sprache…    weiter


Von Kauz zu Kauz

Eine Kolumne von Niklaus Peter

Aktualisiert am 21. Juli 2019, 21:39 Uhr

Auch ich kenne die Geschichte der kauzigen Schotten. Sie könnte durchaus wahr sein. Bei Ornithologen ist das Stimmenimitieren gang und gäbe. Aber versuchen wir nicht auch ab und zu, Kontakt mit einer (auch fremden) Katze aufzunehmen, und freuen uns an der „Antwort“? Ist es vielleicht sogar ein Versuch der Machtausübung – der Vogel hat mir geantwortet, der Hund hat mir gehorcht? So tiefenpsychologisch (da kenn ich mich eigentlich nicht aus) wollte ich aber gar nicht werden. Niklaus Peter glaubt, das mit den Käuzen sei eine Zeitungsente. Ich habe das Buch „Das Pfeifen der Amseln“ von Italo Calvino nicht gelesen. Wir…    weiter