Leserbriefe


Am Ende

Von Marc Bädorf

Das Magazin N°5 – 2. Februar 2019

guten tag

ich stelle schon seit einiger zeit fest, dass das “magazin” je länger je mehr auf stockbrutale, hässliche geschichten setzt. je menschen- und tierverachtender desto besser. wie wäre es z.B. mal mit etwas aufbauenderem??? schliesslich ist man nicht nur, was man isst, sondern man ist auch (oder wird), was man liest (oder auch schreibt, herr bädorf).

was soll der artikel von herrn bädorf, sind Sie ein pferdeliebhaber? und falls nicht, dass dieser ganze pferdesport nur eine tierquälerei ist, ist doch klar. da geht es nie um das tier, sondern um eitle, geldgierige, skrupellose menschen, welche von nix zurückschrecken… nur, der artikel (welchen ich auch nicht ganz gelesen habe, da ich mir so was nicht in der ganzen länge antue) macht nicht den anschein, dass er diese tierquälerei in irgendeiner weise anprangert. es ist ja so eine art „neutrale“ reportage.

vielleicht sollten sich alle beteiligten vom “magazin” bis zu herrn bädorf mal ein paar überlegungen zu wertvollem journalismus machen. wieso müssen solche brutalitäten (wie z.B. auch solche von folterungen afrikanischer menschen in ägypten und andere gruselstorys, welche in regelmässigen abständen im “magazin” erscheinen) im detail aufbereitet und beschrieben werden? was für ein publikum wird damit eigentlich aufgegeilt, oder haben Sie das gefühl, dass ein MENSCH so was lesen wird und so was braucht für seine weiterentwicklung. denken Sie, dass so was die welt verändern wird?

ich bin überzeugt, dass das nicht so ist. bringen Sie besser beispiele von absolut grandiosen menschen, welche der menschheit und dem fortbestand dieses planeten dienen und welche auch zur nachahme empfohlen werden können. falls Sie niemanden kennen, kann ich Ihnen gerne ein paar namen nennen.

ich denke nicht, dass ich mit meinem schreiben bei Ihnen was ausrichten kann, aber mein tagi wird dann wohl nächstens mal abbestellt.

gruss

anna christen