Leserbriefe


Die PR-Schlacht

Von Philipp Loser

Das Magazin N°24 – 13. Juni 2020

Sehr geehrte Damen und Herren

Am letzten Wochenende brachten die Medien Ärger ins Haus. Im Fernsehen SRF 1 ist die «Arena» aus dem Ruder gelaufen, aus mehreren Städten musste trotz den Corona-Einschränkungen über nicht bewilligte Grossdemonstrationen berichtet werden, und in der wöchentlichen Beilage «Das Magazin» der Tamedia AG wurde der Kommentar «Die PR-Schlacht» publiziert.

Der Schreiber dieses Kommentars zieht den Corona-Assistenzdienst der Armee in Lächerliche und zitiert die «WOZ» mit der Aussage, die Armee sei mehr Belastung als Hilfe gewesen.
Völlig absurd ist auch der Schluss, dass der in der Öffentlichkeit mehrheitlich positiv wahrgenommene Assistenzdienst Propaganda für die im Herbst bevorstehende Abstimmung über die Beschaffung neuer Kampfflugzeuge ist.

Tatsache ist doch: Als es galt, die befürchtete Überlastung des Gesundheitswesen zu vermeiden und das Grenzwachtkorps zu unterstützen, waren die Soldaten innert wenigen Tagen da und leisteten unter den erschwerten Corona-Vorgaben ihre Einsätze überall dort, wo sie von zivilen Stellen gerufen worden sind.
Ich finde, die Truppe ist in den Corona-Wochen gut geführt worden. Auch die Armeeapotheke hat das Schutzmaterial beschaffen können, das in den vernachlässigten Pflichtlagern des Gesundheitswesens gefehlt hat.
Aus meiner Sicht ist der publizierte Kommentar «Die PR-Schlacht» leider eine krasse Fehlleistung.

Mit freundlichen Grüssen

Fritz Maurer, 8303 Bassersdorf