Leserbriefe


Tun Sie was!

Von Mathias Plüss

Das Magazin N°13 – 30. März 2019

Sehr geschätzte Damen und Herren

Ich bin grundsätzlich mit dem Grundtenor in Heft Nr. 13 nicht einverstanden, dass jeder beim Klimawandel zuerst bei sich selber beginnen soll.

Zuerst sollte man mit den grossen Brocken anfangen. Wir sollten endlich lernen, auf saubere Art Strom zu produzieren, sowie endlich mit der Überproduktion von Fleisch und Fisch aufhören.

Konkret: die Kraft des Meeres nutzen. Mithilfe der weltweiten Meeresströmungen und von Ebbe/Flut Turbinen antreiben und somit auf saubere und sehr effiziente Art und Weise Strom produzieren. Die Techniken dazu sind vorhanden. Warum ist dies noch nicht der Fall oder wird zumindest ernsthaft darüber debattiert?

Konkret zum zweiten: Gemäss einer seriösen Reportage auf Arte ist die Viehzucht weltweit für einen höheren Ausstoss von CO2 verantwortlich als alle Autos und Flugzeuge auf der ganzen Welt zusammen. Wir sollten nicht, nein, wir müssen ab sofort die Produktion von Fleisch und Fisch drastisch reduzieren. Die Tiere effizient nutzen bzw. essen, Preise für Fleisch erhöhen und Überproduktion, so wie sie seit vielen Jahren offensichtlich der Fall ist (man beachte nur schon die chronisch überfüllten Gestelle in den Läden), streng verbieten.

Denn so viel ist klar: Die Reduktion von Masttierhaltung funktioniert nicht ohne Reglementierung des Staates. Inkl. strenger Kontrollen und scharfer Bussen.

Freundliche Grüsse

Marcel Heim