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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Kritik am „Magazin“ in Zeiten von Corona

Von Das Magazin

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Ich bin seit Jahren begeisterter „Magazin“-Leser. Umso mehr enttäuscht mich dessen einseitiger Blick auf die Corona-Krise. Woche für Woche wird hier darüber geplaudert, was die Pandemie für jene bedeuten kann, die es sich leisten können, trotz Lockdowns in der Komfortzone zu bleiben. Ohne die vielen Kollateralschäden der Massnahmen auch nur am Rande zu erwähnen. Ein Dilemma zu ignorieren, schafft es nicht aus der Welt. Mit Freude überflog ich nun im „Magazin“ No. 21 das Inhaltsverzeichnis: „Über das Recht zu demonstrieren“; „Über Widerstand“. Endlich ein Beitrag zu brennenden Fragen, die auch noch da sind, freute ich mich. Zu früh. Ich erwarte…    weiter


Zum Editorial N° 21/2020

Von Das Magazin

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Sehr geehrter Herr Canonica Es ist sehr unfair von mir, nachdem ich fast alle Ausgabe des „Magazins“ seit Jahren genossen habe, dass ich  jetzt schreibe, um Sie zu kritisieren. Ich verstehe, was Sie mit der „Erfahrung eines intensiveren Lebens“ meinen, und es trifft uns alle wahrscheinlich ähnlich so. Aber haben wir die Klimakrise ganz vergessen? Sie sprechen vom Verzicht, und das ist genau das richtige Wort. Es geht nicht ohne. Ich kann es nicht besser sagen als so: Eine kurze Rechnung zu Beginn, um die Dringlichkeit klarzumachen: Jede Schweizerin, jeder Schweizer verursacht pro Jahr etwa 14 Tonnen CO2-Emissionen. Wenn wir…    weiter


Zimmer 527

Von Jan Christoph Wiechmann

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Wie kann, wie muss der Weg aus der sozialen Hölle aussehen? Die Antwort muss lauten: Umverteilen. Jan Christoph Wiechmann stellt dazu als Beispiel fest: «Drei Männern allein … gehört mehr als 160 Millionen US-Bürgern zusammen.» Da gäbe es einiges zum Umverteilen. Aber wo sind die Grenzen? Was ist die Ursache der Ungleichheit? Der technische Fortschritt in den USA kommt zum Teil von der Initiative Einzelner, die erfolgreiche Firmen wie Apple, Microsoft, Tesla, Amazon, Google, Facebook gründeten. Der technische Fortschritt begünstigt das Kumulieren von Vermögen, schafft wenig neue Arbeitsplätze und öffnet so ökonomische Gräben. Allerdings bestehen die Vermögen grossteils aus Anteilen…    weiter


Lob für „Das Magazin“ N° 21/2020

Von Das Magazin

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Es ist für mich so wohltuend (und beruhigend, dass es das noch gibt) am Samstagmorgen (23.5.20) zu lesen: „Lasst sie demonstrieren (mehr aber nicht)“ von Philipp Looser; „Widerstand“ von Katja Früh; „Sonnenblumen-Tricks“ von Ben Moore und „Was mir nicht mehr fehlt, obwohl ichs früher liebte“ von Bänz Friedli und schliesslich im „Bund“ die Skizze mit minimalem Text zum „Lauber….“- Kreuzworträtsel von Orlando. Damit kann ich gelassen und erfreut über den mir zugänglichen Journalismus ins Weekend, auch wenn heftige Gewitter angesagt sind… Ich danke Ihnen Martin Gerber, 3032 Hinterkappelen          weiter


LÖSUNG KREUZWORTRÄTSEL HEFT N° 21/2020

Von Trudy Müller-Bosshard

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

LÖSUNG: TRUMPOLIN WAAGRECHT (J + Y = I): 9 SCHOENWETTERLAGE. 12 Heim-at-verbunden = HEIMATVERBUNDEN. 18 STUMPEN. 19 REPERTOIRE. 20 UNDER(-dog). 21 «Gran TORINO». 23 SESTA (ital. für Sechste). 25 ERKER. 27 ZAUNGAST. 28 FUEL (engl. für Brennstoff). 29 YEN. 30 HASS in Talla-hass-ee. 32 TORA, Tor. 33 (B)AEBI. 35 ELMO in Krüm-elmo-nster (Figuren aus der «Sesamstrasse»). 36 STERN (Hitler-Tagebücher). 37 Mett in METTAGE. 38 «ERNANI». 39 BRIE, Brei. 40 JETTEN. 41 TITEL. 42 ASPHALTIEREN. SENKRECHT (J + Y = I): 1 Unke in SCHUNKELN. 2 LOIPE. 3 UNANTASTBAR (Tabu-rett). 4 SEVERN. 5 ÊTRE («L’Être et le néant»). 6 BRUTSTAETTE. 7 KADI. 8 GENEALOGIE. 9 SATURIERT («Ich bin so satt, ich mag kein Blatt…»). 10 HEMDENMATZ. 11 GERTE. 13 Hans-Rudolf MERZ («Bü-Bü-Bündnerfleisch»). 14 TROUSERS (engl. für Hosen, trous = franz. für Löcher). 15 EPIGONE. 16 BROSAME. 17 NOE, Nö. 22…    weiter


Die Liebeserklärung

Eine Kolumne von Nina Kunz

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Liebe Nina Kunz Nach der heutigen Magi-Lektüre war mir mal wieder klar: Du bist frech, frisch, witzig, überraschend, klar und fokussiert. Dich zu lesen ist wunderbar. Ein lieber Gruss eines treuen Fans Irina Zehnder    weiter


Titelbild Heft N° 21

Von Das Magazin

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Was für ein abstossendes, zynisches Titelbild! Lächerlichmachen eines getöteten Lebewesens ist meiner Ansicht nach obszön und zeugt von wenig Verantwortungsgefühl. Lisa Biderbost, 8002 Zürich    weiter


Rhabarber ist eigentlich ein Gemüse

Von Christian Seiler

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Seit langem verfolge ich die wöchentlichen kulinarischen Disruptionen von Christian Seiler und versuche auch hin und wieder, seine Rezeptvorschläge nachzukochen. Mit dem iranischen Khoresh wurde mir eine völlig neue Welt eröffnet. Ich danke Ihnen. Fahren Sie unbedingt fort! Eugen Burri, 3052 Reichenbach b. Bern    weiter


Lieber Wald

Eine Kolumne von Max Küng

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

Lieber Herr Küng Wanderoiden! Sie sind genial! Sie sollten diesen Begriff sofort patentieren lassen. Ich lese Ihre Kolumne im „Magazin“, seit es sie gibt. Ich kann mich nicht erinnern, je einen langweiligen Beitrag von Ihnen gelesen zu haben. Ich hoffe (egoistisch), dass Sie dem „Magazin“ und damit mir noch lange erhalten bleiben! Freundliche Grüsse Bruno Schmid, 8057 Zürich    weiter


Was heisst eigentlich „kafkaesk“?

Von Joachim Bessing

Aktualisiert am 1. Juni 2020, 5:12 Uhr

  Warum nur will man Kafkas Werk nicht als Beschreibung eines Prozesses verstehen – eines psychosomatischen – nach dem Titel seines Buches „Der Prozess“! Dieser Prozess wird darin durch K’s Begehren nach Fräulein Bürstner injiziert. Bürsten nannten wir in unserer Jugend eine dieser Bewegung ähnliche Liebeshandlung, was höchstwahrscheinlich auch zu Kafkas Zeiten der Fall war. Als letzte Worte schreibt Kafka ebenda: «…es war als sollte die Scham ihn überleben». „Die Verwandlung“ rollt diese Scham auf, die, ihr nachgefühlt und zugelassen, eine schmerzhafte Entfremdung vom Körper bewusst werden lässt, in einen widerlichen Käfer verwandelt. Folgt man den vielen körperlichen Beschreibungen auf…    weiter