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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


„Alles lässt sich abstellen“

Ein Gespräch von Paula Scheidt

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Die Ökonomin Adelheid Biesecker ist zuversichtlich. «Die grosse Erzählung des Kapitalismus war: Wohlstand für alle durch Wachstum. Manche bemängeln, es fehle uns eine neue grosse Erzählung, die die alte ablösen kann… aber, wir haben sie bereits: Heute so leben und wirtschaften, dass auch in Zukunft ein gutes Leben möglich ist.» Leider liegen auf dem Weg zum genannten Ziel beträchtliche Schwierigkeiten. Deren Ursachen liegen vor allem im technischen Fortschritt, der innerhalb der Menschheit Gräben geöffnet hat. Diese betreffen die Bereiche Ökologie, Ökonomie und Demografie. «Die grosse Erzählung des Kapitalismus», klang zeitweise recht überzeugend und sollte so funktionieren: Wohlstand durch Wachstum senkt…    weiter


Ist die Philosophie am Ende?

Eine Kolumne von Ben Moore

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Wohin des Weges? Ja, es sind harte Worte, die Ben Moore den Protagonisten Hawking, Weinberg und Feynman über die Philosophie sagen lässt. Was also macht die Philosophie im Prozess der Humanisierung?, wäre die richtige Frage und nicht, wie von manchen Wissenschaftlern unterstellt, sie sei nur ein ausgedientes Vehikel, das keine überprüfbaren Antworten der Wissenschaft liefert. Nun, wer die Philosophie auf die Stufe eines Debattierklubs stellt, bei dem ständig über die Steine der Weisen gestolpert wird, hat vermutlich wenig begriffen. Selbstverständlich gibt es kein Labor im wissenschaftlichen Sinn, in dem die verschiedenen Thesen auf ihre Brauchbarkeit und Wahrheit überprüft werden. In…    weiter


Ist die Philosophie am Ende?

Eine Kolumne von Ben Moore

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Prof. Ben Moore schreibt: «… die Philosophie zielt nicht darauf ab, zum Fortschritt der Wissenschaft beizutragen …» Nicht wenige Physiker sehen das anders: «Der recht Verstehende ist dem bloss Manipulierenden in jeder Hinsicht überlegen. Er ist als Techniker beweglicher, und als Mensch ist er geschützter.» (Martin Wagenschein) Ruedi Gunz, 8113 Boppelsen    weiter


Die Armee während der „ausserordentlichen Situation“/“Magazin“ N° 22 und 24

Von Das Magazin

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Liebes „Magazin“-Team Ich fand den Artikel über die Kommunikation von Behörden und Armee sehr lesenswert. Aber sowohl im Artikel wie auch im Kommentar von Philipp Loser von letzter Woche wird allen Ernstes so getan, als ob diese Leistungen vergleichbar wären. Die Armee ist die einzige Institution in unserem Land, deren Tagesgeschäft allein das Training für den Ernstfall ist. Sie ist unsere professionelle Reserve für Notfälle. Dieses jahrzehntelange Training wurde nun für zwei Monate von “Test” auf “Live” geschaltet. Ich bin sehr dankbar, dass dies relativ pannenfrei geklappt hat und gute Arbeit geleistet wurde. Der Rest der Schweiz und ihre Behörden…    weiter


Editorial „Magazin“ N° 26/20

Von Finn Canonica

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Lieber Herr Canonica Danke für die immer träfen Worte, die das „Magazin“ begleiten. Zum aktuellen Reisethema ein Kommentar meinerseits: Es gibt ja nicht nur Reisen nach aussen – sondern auch nach innen. Wir sind uns oft nicht bewusst, wie bewegend und erfüllend solche sein können. Wert und Sinn des Lebens können bei Innenreisen klar und deutlich wahrgenommen werden – nicht nur philosophisch. Für Innenreisen sind nicht (können aber) Substanzen notwendig, natürlich gibt es Reisen über (holotropes) Atmen, Meditation, gewisse Yoga-Arten, Vision Quest etc. etc. Dazu gibt es interessante Literatur (diese jetzt speziell betreffend Innenreisen mithilfe von Substanzen), die Sie vielleicht…    weiter


Zum Thema Rassismus – „Magazin“ N° 25/2020

Von Das Magazin

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Schwarz, weiss oder farbig? Gedanken zu meinem verdrängten rassistischen Denken Ich habe Jahrgang 1950, gehöre also zur älteren Generation.. Schon immer war Afrika für mich ein Wort der Verheissungen. Es versprach Abenteuer, Exotik, Urwald, Inbegriff des Kontrastes zu meinem bürgerlichen Dasein in Zürich. Das Wort «Lambarene» schmolz auf meiner Zunge wie Schokolade, und Albert Schweitzer war ein Held. Mein Onkel, Bruder meiner Mutter, hatte es geschafft. Er lebte mit seiner Familie irgendwo in Afrika als Missionar, seine Frau war meine Patin. An Weihnachten lag oft ein Päcklein unter dem Tannenbaum, dekoriert mit exotischen Briefmarken, darin ein Kettchen aus Elfenbeinblumen, ein…    weiter


Der Gott des Fernwehs

Von Valentin Groebner

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

In dem Artikel heisst es, Tourismus sei „Kolonialismus mit Trinkgeldern“. Die betroffenen Einwohner und Tourismusorganisationen des jeweiligen Landes werden sich bedanken. „Das Magazin“ degradiert sich zum Blatt der doofen Sprüchen. Roland Grüter, 6006 Luzern    weiter


Kritik am „Magazin“-Titelbild N° 26/2020

Von Das Magazin

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion Das Titelbild der N°  26 mit dem stark übergewichtigen Mann ist würdelos. Es ist auch nicht „lustig“. Hat dieser Mann die Zustimmung zum Foto gegeben? Wohl kaum, wie sein Gesichtsausdruck zeigt. Offenbar ist den Redaktor*Innen ein minimales Sensorium abhandengekommen. Freundliche Grüsse André Schenker, 4142 Münchenstein     Was hat sich die Redaktion des „Magazins“ bloss dabei gedacht, das Heft mit dem Bild eines übergewichtigen Menschen  mit einem traurigen,  ängstlichen (?) Blick an einem Tisch mit kariertem Tischtuch zu zieren? Die Wahl dieses Sujets beleidigt nicht nur mich als Griechin, es verletzt auch die…    weiter


Liebe Motorradfahrer und -innen

Von Max Küng

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Chefredaktor Aus zwei Gründen wende ich mich an Sie: 1. Als Vorgesetzter sind Sie mit- oder normalerweise sogar hauptverantwortlich für Artikel von Mitarbeitern und verantwortlich für deren Anstellung. 2. Auf das Niveau des Verfassers des Artikels möchte ich mich nicht herablassen. Von dem Artikel «LIEBE MOTORRADFAHRER UND -INNEN» fühlte ich mich sofort und direkt angesprochen, weshalb ich ihn auch sofort las, als mir das „Magazin“ in die Hände fiel (gelegentlich hat es ja sehr interessante Beiträge dabei). Es begann mit «Rennvelofahren». Da dachte ich: Aha, ein «Kollege», da ich über 30 Jahre ein Rennvelo fuhr und auch…    weiter


So geht Politik

Ein Kommentar von Philipp Loser

Aktualisiert am 4. Juli 2020, 21:38 Uhr

Sehr geehrter Herr Loser Jede Woche lese ich mit Interesse Ihren jeweiligen Artikel im „Magazin“, und dies gilt auch für Ihr Loblied an Frau Keller-Sutter. Jedoch haben Sie ein Thema nicht erwähnt, wo sie kläglich gescheitert ist und weiterhin scheitert, nämlich im Flüchtlingswesen. Im Zusammenhang mit den katastrophalen Zuständen in den Flüchtlingslagern – Hotspots bzw. Registration and Identification Centres RIC – auf fünf griechischen Inseln redet sie immer wieder von „Hilfe vor Ort“. Jedoch vor Ort sieht man nichts, das nicht dank nur NGOs zustande gekommen, und gar nichts, das auf Schweizer „Hilfe vor Ort“ zurückzuführen ist. Okay, nach Monaten…    weiter