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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Liebe Motorradfahrer und -innen

Von Max Küng

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Chefredaktor Aus zwei Gründen wende ich mich an Sie: 1. Als Vorgesetzter sind Sie mit- oder normalerweise sogar hauptverantwortlich für Artikel von Mitarbeitern und verantwortlich für deren Anstellung. 2. Auf das Niveau des Verfassers des Artikels möchte ich mich nicht herablassen. Von dem Artikel «LIEBE MOTORRADFAHRER UND -INNEN» fühlte ich mich sofort und direkt angesprochen, weshalb ich ihn auch sofort las, als mir das „Magazin“ in die Hände fiel (gelegentlich hat es ja sehr interessante Beiträge dabei). Es begann mit «Rennvelofahren». Da dachte ich: Aha, ein «Kollege», da ich über 30 Jahre ein Rennvelo fuhr und auch…    weiter


So geht Politik

Ein Kommentar von Philipp Loser

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Sehr geehrter Herr Loser Jede Woche lese ich mit Interesse Ihren jeweiligen Artikel im „Magazin“, und dies gilt auch für Ihr Loblied an Frau Keller-Sutter. Jedoch haben Sie ein Thema nicht erwähnt, wo sie kläglich gescheitert ist und weiterhin scheitert, nämlich im Flüchtlingswesen. Im Zusammenhang mit den katastrophalen Zuständen in den Flüchtlingslagern – Hotspots bzw. Registration and Identification Centres RIC – auf fünf griechischen Inseln redet sie immer wieder von „Hilfe vor Ort“. Jedoch vor Ort sieht man nichts, das nicht dank nur NGOs zustande gekommen, und gar nichts, das auf Schweizer „Hilfe vor Ort“ zurückzuführen ist. Okay, nach Monaten…    weiter


Editorial „Magazin“ N° 26/20

Von Finn Canonica

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Herr Canonica bringt es auf den Punkt. Die Unsterblichkeit der Seele ist möglich, weil erwünscht, aber genauso gut nicht möglich, weil bis heute nichts bewiesen ist. Jetzt glauben natürlich viele Menschen fest an ein Weiterleben und lassen deshalb das Wesentliche eines «richtigen» Lebenswandels öfters ausser Acht. Das Dumme in diesen Fällen ist nur, dass am Lebensende keine Zeit mehr ist, es besser zu machen. Also warum nicht den «sicheren» Weg gehen, sich zurückhalten und den Mitmenschen helfen, wo man kann. Nicht nur macht es nachhaltig Freude, andere glücklich zu sehen, sondern man kann in Ruhe «abtreten», komme was wolle! Immer…    weiter


Warum wir schlafen

Eine Kolumne von Ben Moore

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

  Geschätzter Herr Moore Schön, dass Sie als Wissenschaftler, der sich vorwiegend mit Fragen weit ausserhalb des Lebens befasst, sich in dieser Kolumne explizit Fragen des Lebens widmen. Zu Ihrem neusten Beitrag: Wie kommen Sie auf das Verhältnis ‘Schlaf ein Drittel, Aktivphase zwei Drittel’? Okay, ich habe noch ein klares Bild: Meine Mutter überreichte mir 1969(!), als 18-Jährigem, in der Bahnhofshalle Zürich überraschend ein Buch mit dem Titel: ‚Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens‘. Das faszinierte mich, keine Ahnung, weshalb; mein Burnout (mit 22!) stand ja noch bevor. – 16 Jahre später, 1985, wurde ich durch Ernest Rossi, einem…    weiter


Liebe Motorradfahrer und -innen

Eine Kolumne von Max Küng

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

  Lieber Max Küng   Ich danke Dir herzlich für Deinen im „Magazin“ abgedruckten Brief an die lieben Motorradfahrer und –Innen, die Dir, man merkt es bald, so lieb und wert gar nicht sind. Ich selber bin auch einer, ein Töff-Fahrer, auch Normalvelo- und E-Bike-Fahrer. Seltener auch Autofahrer (Mobility) und alle dreissig Jahre einmal Cabrio-Fahrer (wieder Mobility), dann aber ohne depperte Dächlikappe. Ich fühle ich mich genötigt, auf Deinen liebenswürdigen Brief zu replizieren, für eine Gruppe von Töff-Fahrern und –Innen nota bene, von denen Du  – kein Wunder, so leise sind wir – noch kaum etwas  gehört hast. Für die,…    weiter


Moral? Unbedingt!

Ein Kommentar von Philipp Loser

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Eben habe ich Ihren Beitrag  „Moral? Unbedingt!“ gelesen. Interessant, wie Sie die beiden Lager in der Rassismus-Debatte herausschälen — wenn auch doch sehr emotional im Ton und vielleicht ein wenig einfach mit der Kategorisierung links/rechts. Für mich wurde Ihr Beitrag gerade spannend, als Sie uns erklärten, die aktuelle Debatte zeige, „warum es für eine Gesellschaft längerfristig gesünder ist, sich am Gemeinwohl, an Werten, an einer Moral (!) zu orientieren“. Anstatt uns jetzt zu sagen, warum dies aus Ihrer Sicht längerfristig gesünder ist, beenden Sie Ihren Beitrag mit Kritik und Unterstellungen an die Adresse der „Rechten“. So schade! Renée Kunz, 3400…    weiter


Mohrenkopf etc.

Von Bruno Ziauddin

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Bleiben wir kurz. So klar, unaufgeregt und auf den Punkt hat in meiner Wahrnehmung noch kaum einer über dieses Thema geschrieben. Wunderbar: Somit bleiben Zeit, Energie und Herz für wirklich Wichtiges. Vielen Dank, Bruno Ziaudin, Kürze in dieser Qualität ist – wir wissen es – viel aufwendiger, wertvoller und weniger langweilig als die oft und unnötig wiederholten Rundumschläge aus asozial-medialen Billigkanälen. Michael Bischof, 3426 Aefligen BE    weiter


Mohrenkopf etc.

Von Bruno Ziauddin

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Danke, Herr Ziauddin, für Ihre Worte. Mit Jahrgang 1948 mache ich eher einen Unterschied zwischen Rassismus aus Überzeugung oder auch familiärer Tradition und jenem aus Flapsigkeit oder unreflektierter Gewohnheit. In den Fünfzigerjahren wurden Romanisch sprechende Bündner im bäurischen Mittelland als Russen verdächtigt. Dies dokumentiert den Umstand, dass der Mensch Andersartigkeit mit Misstrauen begegnet, dem man eine scheinbare Überlegenheit entgegenhält mit Worten (Schmähungen) und Taten (Übergriffen). Systematische Erniedrigung einzelner Rassen, dazu gehören auch Juden, seien damit nicht verniedlicht. Heute genügt es aber nicht, sich über die Mohrenkopf-Empörung zu profilieren, eine authentische Einstellung und, wenn nötig, auch Zivilcourage im täglichen Leben sind…    weiter


Mohrenkopf etc.

Von Bruno Ziauddin

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Lieber Bruno Ziauddin Ihren Artikel „Mohrenkopf etc.“ habe ich mit grossem Interesse gelesen, und er hat mir sehr gefallen. Dazu möchte Ihnen folgende Geschichte erzählen. Vor etlichen Jahren sass ich im Café Mohrenkopf in Zürich (das es bis vor kurzem noch gab), um einen Kaffee zu trinken und einen Mohrenkopf zu essen. Die Bedienung war ein junger, dunkelhäutiger Mann. Ich war verunsichert und wusste nicht, wie ich bei ihm einen Mohrenkopf bestellen sollte. Nicht weil ich das Wort als rassistisch empfand, sondern weil ich seine Gefühle nicht verletzen wollte. Ich bin also aufgestanden, zur Vitrine mit den Mohrenköpfen gegangen, habe…    weiter


Liebe Motorradfahrer und -innen

Eine Kolumne von Max Küng

Aktualisiert am 13. Juli 2020, 9:41 Uhr

Lieber Max Küng Danke für diese Kolumne im „Magazin“, das hat gut getan. Endlich jemand, der mir aus dem Herzen spricht. Viele Male hab ich während den Radausflügen die Motorisierten (Motos, Autos, Lastwagen, alles einerlei) verflucht. Praktisch jedes Mal war irgendeiner unterwegs, der zu nah überholte oder mich mit seiner Donnerbüchse erschreckte. Wenn die Kraftausdrücke und Stinkefinger, die ich denen nachschickte, dazu geführt hätten, dass sich diese I…….n zukünftig bessern würden, wäre schon viel gewonnen. Leider ist das aber nicht so, die sind resistent gegen sowas. Mit freundlichen Grüssen, Walter Rubin    weiter