Schreiben Sie uns.

Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Friedhofsgefühle

Von André Seidenberg

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Ich bin Mitarbeiter der Suchttherapie Chratten. Vor über 15 Jahren war ich schon mal hier. Damals allerdings nicht als Sozialpädagoge wie heute, sondern als Klient. Ich war 18 Jahre heroin- und kokainabhängig sowie, die letzten ca. sieben Jahre meiner Suchtzeit, methadonabhängig. Als ich mich, auf eigenen Wunsch, zu einem radikalen Entzug und einem neuen Leben entschied, wurde ich von niemandem dazu gedrängt. Im Gegenteil, es wurde mir von allen Seiten davon abgeraten. Sowohl von der Drogenberatung in Chur als auch im „Down-Town“, der damaligen Entzugsstation der Klinik Beverin. Frau Dr. Gujer meinte, so wie Sie, bei derart chronifizierten Menschen sei…    weiter


Friedhofsgefühle

Von srsly

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

André Seidenberg schildert eindrücklich die Misere der Suchtkranken in den 90er-Jahren und die politischen Hürden, die er und seine Weggefährten in einem engagierten und steten Kampf zum Wohle der PatientInnen überwinden mussten. Eine unbestrittene Leistung. Nicht ganz nachvollziehbar ist allerdings der Seitenhieb gegen die heutige abstinenzgestützte stationäre Suchttherapie. Gut die Hälfte der KlientInnen in stationärer Suchttherapie in der Schweiz waren zuvor in einem Methadonprogramm. 39 Prozent treten mit einer parallelen Substitution in eine abstinenzorientierte Therapie ein. Die Mehrheit der KlientInnen, die in stationäre Therapie eintreten, setzt sich das Ziel, ein suchtfreies und besseres Leben zu führen, mit der Perspektive auf…    weiter


LÖSUNG KREUZWORT Nº 47

Von srsly

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Lösung Rätsel Nº 47: ADLERKLAUEN WAAGRECHT (J + Y = I): 7 MAENNERDOMINIERT. 12 DISKUSSIONSKULTUR. 18 MANTELTEIL. 19 RETTER (Palindrom). 20 KENT (Clark = Tarnidentität von Superman). 21 ERLEBNIS(-gastronomie). 24 BLEI. 25 MITTE. 26 TIPPEN. 27 (An-)SEHEN. 28 MAIRE (franz. für Bürgermeister, hôtel de ville = Rathaus). 30 OASE. 31 Joseph MCCARTHY. 34 Édouard MANET («Le Déjeuner sur l’herbe»). 35 DER. 36 (W)ITCH (engl. für Juckreiz). 37 FIRE (engl. für feuern). 38 ARA in Hitp-ara-de. 39 ASTLOCH. 41 ETNA. 42 SUENDE. 43 JONGLIEREN. SENKRECHT (J + Y = I): 1 DEKANTIEREN. 2 UNSTET. 3 GRILLPARTY. 4 (T-)BONE (Steak). 5 ZYKLISCH. 6 BETTLERIN. 7 MICKY MAUS (Topolino/Fiat 500). 8 DOT. 9 Urs in NURSE. 10 RUTEN. 11 TREICHELN, Eicheln. 12 Bedřich SMETANA. 14 UNTERTAN. 15 SERIOES, Anagramm: Eisrose. 16 SINN(bild). 17 LEBHAFTER. 22 EPSILON (folgt auf Delta). 23 Isabella BEETON (berühmteste Kochbuchautorin Grossbritanniens). 29 EDAD (span. für Alter). 31 MCC(XCI = 1291). 32 CHE. 33 TRAEG(-er). 40 HLL (heilige Plur.).    weiter


Lösung Rätsel Nº 47

Von srsly

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Lösung Rätsel Nº 47: ADLERKLAUEN WAAGRECHT (J + Y = I): 7 MAENNERDOMINIERT. 12 DISKUSSIONSKULTUR. 18 MANTELTEIL. 19 RETTER (Palindrom). 20 KENT (Clark = Tarnidentität von Superman). 21 ERLEBNIS(-gastronomie). 24 BLEI. 25 MITTE. 26 TIPPEN. 27 (An-)SEHEN. 28 MAIRE (franz. für Bürgermeister, hôtel de ville = Rathaus). 30 OASE. 31 Joseph MCCARTHY. 34 Édouard MANET («Le Déjeuner sur l’herbe»). 35 DER. 36 (W)ITCH (engl. für Juckreiz). 37 FIRE (engl. für feuern). 38 ARA in Hitp-ara-de. 39 ASTLOCH. 41 ETNA. 42 SUENDE. 43 JONGLIEREN. SENKRECHT (J + Y = I): 1 DEKANTIEREN. 2 UNSTET. 3 GRILLPARTY. 4 (T-)BONE (Steak). 5 ZYKLISCH. 6 BETTLERIN. 7 MICKY MAUS (Topolino/Fiat 500). 8 DOT. 9 Urs in NURSE. 10 RUTEN. 11 TREICHELN, Eicheln. 12 Bedřich SMETANA. 14 UNTERTAN. 15 SERIOES, Anagramm: Eisrose. 16 SINN(bild). 17 LEBHAFTER. 22 EPSILON (folgt auf Delta). 23 Isabella BEETON (berühmteste Kochbuchautorin Grossbritanniens). 29 EDAD (span. für Alter). 31 MCC(XCI = 1291). 32 CHE. 33 TRAEG(-er). 40 HLL (Heilige Plur.).    weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Serge Meier Vielen Dank für Ihren wundervollen Brief. Sie besitzen die wichtigsten Attribute eines guten Vaters: Respekt (Einfühlung in Ihren Sohn) und Mut (zur Veröffentlichung). Dazu habe ich noch einen guten Rat: Beim Kapitel “Geld“ beschreiben Sie, wie Sie (Mitglied der reichsten 5 Prozent der Weltbevölkerung) es empfinden, im teuren Lokal nicht dazuzugehören (zu den reichsten 2 Prozent). Ich rate Ihnen, mit Ihrem Schatz ins Bahnhofbuffet Burgdorf zu gehen und sich darüber zu freuen, dass Sie absolut nicht dazugehören (zu den ärmeren 95 Prozent). „Zu Geld kommen“ geht übrigens nicht, ohne ein „erfolgreiches Arschloch“ zu werden, das…    weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Normalerweise finde ich “Das Magazin” interessant. Die letzte Ausgabe jedoch war eine Zumutung. Die Hälfte davon zu füllen mit Laienphilosophie und Stammtischpädagogik, vermischt mit einer breiten Auslegeordnung von eigenen Irrungen und tiefschürfenden Erkenntnissen, wurde dem gewohnten Niveau nicht gerecht. Herr „Meier“ täte gut daran, diese Epistel seinem Sohn nicht aufzudrängen, sondern ihn seine Erfahrungen selber machen zu lassen und für ihn da zu sein, wenn er darum bittet. Und zwar persönlich, nicht schriftlich. In der Hoffnung auf eine lesenswerte nächste Ausgabe verbleibe ich mit freundlichen Grüssen Regina Biefer    weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Grosses Kompliment und einen riesigen Dank an die Redaktion,  diesen wunderbaren Brief so prominent im „Magazin“ platziert zu haben, dass man eigentlich gar nicht darum herumkommt, ihn zu lesen. Der Wert und die Tiefgründigkeit dieser Zeilen werden so mutig wertgeschätzt, wie der Vater es mit seinem Sohn es tut. Die Kraft der Ermutigung, die Liebe und der Respekt zum eigenen Kind sind so gut in Worte gefasst, dass es für mich die beste Sonntagslektüre ist. Danke dem unbekannten Autor, vor dem ich mich verneige. Joëlle Huser    weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Herzlichen Dank „Serge Meier“ für den Brief. Ganz stark und berührend. Gruss Thomas Bolliger    weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Das „Magazin“ von heute hat mich umgehauen. Perfekt geschrieben! Freundliche Grüsse Noémi Brassel      weiter


Brief an meinen Sohn

Von Serge Meier

Aktualisiert am 18. Januar 2018, 21:59 Uhr

Schöne Gedanken, aber warum nicht die folgende Antwort an die Fee: Einen liebenswürdigen, erfolgreichen Sohn?  Warum so klischeehaft, Serge  Meier? Also doch schriftstellerische Taktik. Beste Grüsse Peter Gmür    weiter