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Leserbriefe müssen mit vollständigem Namen und Adresse versehen sein. Die Redaktion behält vor, Zuschriften zu kürzen. Über die getroffene Auswahl der Veröffentlichungen können wir keine Korrespondenz führen. Danke für Ihr Verständnis.


Wie eine Königin

Eine Kolumne von Katja Früh

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Liebe Frau Früh Herzlichen Dank für diese Kolumne. Sie haben uns aus dem Herzen gesprochen und  eine Zeiterscheinung auf liebevolle und witzig-ironische Art karikiert. Wir können uns vorstellen, dass Ihre Art der Beschreibung mehr Nachdenken auslöst als eine empörte Anprangerung, die eigentlich dem Thema angemessen wäre. Denn es geht dabei um rücksichtslose Selbstdarstellung, Vereinnahmung des öffentlichen Raumes aus egoistischen Motiven und Zelebrierung der Macht des Stärkeren. Das können vielleicht vor allem Menschen erfahren, die wie wir oft im Rollstuhl und mit dem Velo unterwegs sind. Wir hoffen, dass SUV-Fahrer und -Sympathisanten solche Erfahrungen ernst nehmen und damit beginnen, ihre Autowünsche…    weiter


Donatella Versace

Von Michael Ebert und Sven Michaelsen

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Sehr geehrter Herr Ebert Sehr geehrter Herr Michaelsen „Das Magazin“ des Zürcher „Tages-Anzeigers“ hat an diesem Wochenende Ihr mit Donatella Versace geführtes Gespräch abgedruckt. Ich habe es mit grossem Interesse und grossem Vergnügen gelesen. Ich möchte Ihnen beiden zu dieser journalistischen Leistung herzlich gratulieren. Wie sorgfältig, gekonnt, subtil und mit viel Sprachcharme und Sprachwitz Sie durch dieses Interview führen – das ist grosse Klasse. Man spürt bei jeder Frage, dass Sie sich sehr gut auf die Biografie dieser Frau eingelassen und  ihre Umgebung miteinbezogen haben. Donatella  Versace auf der anderen Seite ist eine grossartige, intelligente, selbstkritische, warmherzige und selbstbewusste Frau. Sie…    weiter


Lösung Kreuzworträtsel Heft N° 34/2018

Von Trudy Müller-Bosshard

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

LÖSUNG: ACHILLESVERSE   WAAGRECHT (J + Y = I): 7 BASISDEMOKRATISCH. 14 TURMRESTAURANT. 18 DUZEN. 19 EILTRANSPORT. 20 Ivan LENDL in Abb-lendl-icht. 21 NEUE LAENDER. 24 ENDLAGER. 26 SERIOES. 27 Klaus MEINE, Anagramm: Miene. 29 LHASA(-Bahn). 30 LEISI (Teigproduzent). 32 AURA. 33 ZNUENI. 34 LADEN. 36 URSINA, Ur-Sina. 37 DÉJÀ (franz. für schon). 38 NOELEN, ölen. 39 INANIS (lat. für leer). 40 TRANSFAIR, Transfer. SENKRECHT (J + Y = I): 1 KATZENMUSIK («Cats»). 2 DIRNDL. 3 «Angst essen SEELE auf». 4 NOTRE (franz. für unser), Anagramm: treno (ital. für Bahn). 5 Olympique MARSEILLE. 6 SYNODE. 7 BOULEVARD (ARD). 8 SUENDERIN.…    weiter


Trinkgeld abschaffen!

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Ihr Bericht über Japan hat uns gefreut. Mehr um die schönen Seiten Japans zu zeigen als die Übernahme der Trinkgeldkultur. Jedes Land hat seine eigene Geschichte. Wussten Sie, dass es in Japan die Warikan- oder die Betsu-Betsu-Bezahlmethode gibt? Wenn eine Gruppe im Restaurant bestellt, kann man angeben, ob der Betrag am Schuss gleichmässig auf alle verteilt wird, ob ob jeder einzeln bezahlt. In ersterem Fall zieht die Kellnerin unaufgefordert von jedem den genau geteilten Betrag ein. (Ohne auch nur einen Hauch von zusätzlicher Mühe zu zeigen.) Beim Betsu-Betsu wird genau nachgeführt, welcher Kunde was bezogen hat. Gerechnet wird dank Handhelds mit…    weiter


Palästina ist unmöglich

Von Abraham B. Jehoschua

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Der Beitrag vom israelischen Schriftsteller A.B. Jehoschua (‘Palästina ist unmöglich’ ist in verschiedener Hinsicht skandalös. Erstens, man sucht im „Magazin“ in den letzten Jahren vergebens nach einem ähnlich langen, tiefschürfenden Beitrag von einem Palästinenser, der viele Aussagen und Meinungen eines Jehoschua widerlegen würde; dazu einladen könnte „Das Magazin“ z.B. Ghada Karmi, Ali Abunimah, Susan Abulhawa, Ramzy Baroud, Walid Khalidi, Hanan Ashrawi, Mazin Qumsiyeh, Nur Masalha – oder einen jüdischen Israeli wie z.B. Ilan Pappe, der sich als Palästinenser selbst-definiert. Aber „Das Magazin“ bleibt einseitig. Nächstens, der Titel: Dass ‘Palästina’ unmöglich sei, beleidigt alle 12 bis 13 Millionen Palästinenser. Zudem ist…    weiter


Trinkgeld abschaffen!

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Soeben lese ich Ihren spannenden Artikel zum Thema Trinkgeld. Ihre Meinung teile ich grundsätzlich, wobei aber ein kleines Schrauben an der Kalkulation gar nicht nach meinem Geschmack ist. Es scheint Ihnen entgangen zu sein, dass sich der Bundesrat bereits am 1. Juli 1974 zu diesem Thema klar geäussert hat und das System Service inbegriffen als allgemein verbindlich erklärt hat. Damals wurden die Preise um das Trinkgeld, also um 15  Prozent, erhöht und die Diskussionen um das Trinkgeld waren beendet. Dem Servicepersonal musste zu jener Zeit das Prozentrechnen – im oder auf oder vom Hundert – erklärt werden: warum nur 13,04 …    weiter


Trinkgeld abschaffen!

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Das ist doch vor Jahren per eidg. Abstimmung angenommen worden. Warum erwähnt Christian Seiler diesen Urnengang mit keinem Wort ? Es sollte daher doch keine Probleme bereiten, nichts hinzulegen. Service compris. In Japan ist das doch tatsächlich unangebracht und wird nicht goutiert. Oskar Ammann, Zürich    weiter


Trinkgeld abschaffen!

Eine Kolumne von Christian Seiler

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Ich habe, zusammengenommen, über ein Jahr auf der Kanarischen Insel La Palma gelebt (also Europa). Dort gilt Trinkgeld als Zeichen einer unbegreiflichen Verschwendung der Touristen, und zudem sieht ein Kellner darin nicht Belohnung, sondern fühlt vielmehr Erniedrigung in seinem Stolz als Kellner, als Angestellter – ist er doch neben zig Arbeitslosen, durch seine ureigenste persönliche Leistung begünstigt, eben Lohnempfänger, der keiner Almosen bedarf, namentlich wenn rote Münzen wie Abfall hingeworfen werden. Da ich bald sah, dass Einheimische niemals mehr bezahlen denn gefordert, tat ich dasselbe, habe mich den Gepflogenheiten angepasst und dadurch das Vertrauen des Kellners gewonnen, der mich später…    weiter


Der Sommer geht (gar nicht)

Eine Kolumne von Katja Früh

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

Die Art und Weise, wie Katja Früh das Gedicht von Rilke demontiert und missbraucht, finde ich absolut respektlos, geradezu boshaft. Sie zerstört mit ihrem Text ein wunderbares Gedicht – und mehr noch eine Stimmung, ein meisterhaftes Bild für das Leben, wie es Rilke erschaffen hat. Ich finde es schade und unverantwortlich, einen solchen Text zu publizieren. Was wird denn damit beabsichtigt? Mit wenig freundlichen Grüssen Ulrich Fuchs, Kerzers    weiter


SECONDO, BEI FUSS

Von Bruno Ziauddin

Aktualisiert am 20. September 2018, 19:57 Uhr

  Seit einiger Zeit versuche ich die Geschehnisse der letzten (zwei oder drei) Jahre für mich persönlich schriftlich festzuhalten – es gelingt mir nicht. Konkret meine ich Diskussionen, einzelne Gesprächsmomente während der Pause im Büro oder beim Bier nach dem Fussballtraining. Plötzlich sagt jemand: „Bei euch ist dieses und jenes bestimmt anders.“ Nun, was bedeutet dieses „bei euch“? Wenn ich mit diesen Individuen in einem Gespräch bin: Welches ist in dem Moment die prioritäre Wahrnehmung? Driton, der Arbeitskollege, oder Driton, der Fussballkollege? Oder eher Driton, der Vollblut-Albaner (obwohl ich noch nie in Albanien war – wohl aber in Kosovo :))?…    weiter